Sexuelle Veränderungen
Hormonproduktion
Beim Mann:
Bei den Männern geht die Hormonproduktion langsam zurück. Die betroffenen „reifen“ Männer leiden dann an Lustlosigkeit, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Haarausfall und haben Schwierigkeiten mit dem Kurzzeitgedächtnis. Meist hat das Nachlassen der sexuellen Funktion (erektile Dysfunktion) körperliche Ursachen wie etwa Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Hormonstörungen, Verletzungen im Beckenbereich aber ebenso kann es auch die Folge einer Prostataoperation sein. Starkes Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum bedingen ebenfalls Erektionsstörungen.
Die Sehnsucht nach Berührung und Zärtlichkeit spielen jedoch in jedem Lebensalter eine wichtige Rolle. Dreiviertel der über 65-jährigen und die Hälfte der über 75-jährigen Männer haben Lust auf Sex.
Ein kleiner Witz am Rande: Ein 80Jähriger Mann liegt mit einer 20jährigen im Bett. Sie verführt ihn mit aller Kunst der Liebe und als dann plötzlich ein lauter Aufschrei von ihm kam, hat sie Angst um sein Herz und fragt voller Entsetzen: „Was ist los?“ Der 80jähige greift sich an die Brust und sagt mit verzerrtem Gesicht: „Ich weiß nicht, komm’ ich oder geh’ ich….“
Bei der Frau:
Auch die Hälfte der über 65-jährigen Frauen ist sexuell aktiv. Bei Frauen verläuft die Lebenskurve der sexuellen Lust anders. Mit ca. 30 Jahren erreichen sie den Gipfel des sexuellen Lustempfindens und halten diese dann etwa 25 Jahre lang.
Um das 40.Lebensjahr sinkt bereits der Gestagenspiegel, was Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Schwindel und Herzjagen auslösen kann.
Nach dem Klimakterium zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr durchleben die meisten Frauen eine Phase gesteigerten sexuellen Verlangens. Die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft sowie nachlassender Stress durch Kinder und Beruf bleiben aus. Luststimulierende Hormone werden vom Körper weiterproduziert jedoch reift keine Eizelle mehr heran und somit fallen Östrogen und Progesteronspiegel ab.
Wie eine Frau die Wechseljahre erlebt, hängt mitunter von ihrer Einstellung und ihrer Zufriedenheit mit dem Leben ab. Manche Frauen leiden weniger unter den Beschwerden, als das sie sich nicht mehr als vollständige Frau fühlen. Andere sind froh, dass die Zeit der Schwangerschaftsverhütung und der Blutungen vorbei ist.
Anti-Aging / Wie kann Mann und Frau sich Abhilfe schaffen?
Tun Sie sich etwas Gutes und denken Sie vermehrt an sich selbst!
Machen Sie Fitness für Leib und Seele: Bewegen Sie sich genügend an der frischen Luft. Gehen Sie z.B. spazieren, machen Sie eine Radtour, Yoga oder einfach den Sport, auf den Sie Lust haben!
Körperliche Bewegung stärkt die Knochen und das Herz und fördert das allgemeine Wohlbefinden! Denken Sie an das Beckenbodentraining!
Nehmen Sie sich Auszeiten zum Entspannen!
Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung!
Salbei Tee hilft gegen Schweißausbrüche/ täglich 2-3 Tassen über 6 Wochen
Johanniskraut! - hat vor allem Stimmungsaufhellende Wirkungen
Baldrian! - wirkt tagsüber gegen Reizbarkeit und fördert nachts den Schlaf
Soja! - weist schwache, östrogenartige Wirkungen auf. In Japan gehört Soja zu den Hauptnahrungsmitteln, und man hat dort beobachtet, dass Japanerinnen kaum unter Hitzewallungen leiden.
Bach-Blütentherapie bewirkt eine seelische Harmonisierung
„Medikamente mit dem Extrakt der Traubensilberkerze. Dies ist ein Wurzelstock aus Nordamerika, der Harze und Bitterstoffe enthält. Er besitzt eine hormonartige, anregende Wirkung auf die weiblichen Geschlechtsorgane“.
Menschen, die lernen, ihre inneren Erfahrungen zu steuern, können wesentlich zum eigenen Wohlbefinden beitragen. Sieben Schritte zu mehr Lebensqualität vom amerikanischen Psychologie-Professor Mihaly Csikszentmihalyi
Hingabe und Engagement. Jobdenken und Dienst nach Vorschrift wirkt glück-verhindernd. Glückliche Menschen sind hoch motiviert, können sich ganz einer Sache verschreiben.
Leben im Augenblick. Viele Menschen leben gedanklich in der Zukunft: Bei der Arbeit denken Sie an den Feierabend, am Feierabend ans Wochenende und am Wochenende an den Urlaub. Oder Sie brüten über Vergangenes oder sehnen sich nach Früherem. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie jetzt gerade tun und vergessen Sie alles andere.
Konzentration statt Verzettelung. Wer sich mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigt, kann keinen „Flow“ (Glück) erleben. Richten Sie Ihren Focus auf eine einzige Sache.
Sehen Sie Rahmenbedingungen als Möglichkeiten. Richten Sie Ihren Blick nicht auf Behinderungen und Beschränkungen, sondern auf die Vielfalt der Möglichkeiten. Denken Sie nicht an die Früchte Ihrer Arbeit, den Lohn oder die Anerkennung, sondern an das, was Sie tun. Dann kommen die Früchte von selbst.
Schaffen Sie ein positives Umfeld. Ständige Unzufriedenheit und Nörgelei, negative Nachrichten und Klatsch verhindern „Flow“. Vermeiden Sie nach Möglichkeit Diskussionen mit negativ denkenden Menschen.
Identifikation mit der Arbeit. Eine gute Bezahlung oder soziale Anerkennung ist nicht alles. Ihre Arbeit sollte einen Sinn haben und Ihnen die Möglichkeit zur Identifikation bieten.
Die Freizeit sinnvoll nutzen. Csikszentmihalyis Untersuchung zeigte, dass Menschen, die ihre Freizeit bewusst gestalten, glücklicher sind. Suchen Sie sich ein Hobby als Ausgleich.
