Muskeln - Muskulatur
Muskelmasse, Kräftigung der gesamten Muskulatur
Spätestens vom 30. Lebensjahr an verlieren die Menschen kontinuierlich Muskelmasse.
Sie büßen insgesamt bis zu 40 Prozent der Muskelmasse und damit auch viel Kraft im Alter ein.
Regelmäßiges Krafttraining kann den Verfall verzögern.
Haltungsschwächen können durch gezielte körperliche Übungen, die die Muskulatur dehnen und kräftigen, gemildert bzw. ausgeglichen werden. Durch eine kräftige Muskulatur können Rückenschmerzen auch bei einer ungünstigen Statik der Wirbelsäule vermieden oder gemindert werden. So treten bei einer gut trainierten Rückenmuskulatur wesentlich weniger Beschwerden auf als bei schwacher und untrainierter Muskulatur. Wichtig sind aber auch Rücken-, Gesäß- und Bauchmuskeln, die Muskeln des Schultergürtels und Brustmuskeln. Regelmäßige sportliche Betätigung, die die Muskulatur kräftigt, kann Schäden verhindern.
Schwache Rückenmuskulatur: Ist die Rückenmuskulatur zu schwach, kann sie den Oberkörper nicht mehr optimal aufrecht halten. Dies führt zu vorzeitigem Verschleiß der Wirbelsäule im Brustbereich und zu einer Einengung des Brustkorbes. Dadurch wird auch die Herz- und Lungenfunktion beeinträchtigt.
Schwache Bauchmuskulatur: Schwache Bauch- und Gesäßmuskeln verhindern, dass sich das Becken aufrichtet. Diese Haltungsschwäche kann zu einem vorzeitigen Wirbelsäulenverschleiß im Lendenbereich führen.
Geschwächte Beckenbodenmuskulatur: Mit zunehmendem Alter, nach Geburten, bei Übergewicht und durch übermäßige Belastung wird die Muskulatur des Beckenbodens gedehnt und geschwächt. Das hat Auswirkungen auf den Verschluss der Harnröhre, die in diese Muskulatur eingebettet ist. Ein plötzlicher Druckanstieg im Bauchraum der beispielsweise durch Treppensteigen, Lachen, Heben von Lasten entsteht, kann vom Schließmuskel bzw. von der Beckenbodenmuskulatur nicht mehr abgefangen werden. Und es kommt zum ungewollten Harnverlust
(Harninkontinenz).
Anti-Aging / Was kann ich gegen diese Schwächen tun?
Kräftigung der gesamten Muskulatur, stützt und schützt den Bewegungsapparat und hilft Dysbalancen entgegenzuwirken!
Eine Kräftigung des Beckenbodens hat die angenehme Nebenwirkung, dass auch die sexuelle Empfindsamkeit gesteigert wird um so Orgasmusschwierigkeiten entgegenzuwirken. „Meist leiden solche Menschen an Orgasmusschwierigkeiten, die nicht loslassen können und in ständiger Selbstkontrolle leben.“ Aber in einem gesunden Körper ist eine rhythmische Beckenbewegung ein zur Atmung gehörender Bestandteil und der Orgasmus ist eine natürliche Körperfunktion.
